Kleiner Zwischenbericht: Sieben Spender waren es nach dem Artikel im Donaukurier. Sehr schön, obwohl ich etwas mehr erwartet hätte. Aber hier ist eben ein Euro wesentlich mehr wert als bei uns und so kann ich auch mit wenig Geld viel bewirken.
Die ersten Spenden sind also schon da und so konnte ich schon 'mal ein bisschen planen, was mit dem Geld unternommen werden soll.
Viele 'meiner' Kinder können nicht schwimmen.. Wozu auch? Bolivien hat keine Küste, die Flüsse haben oft kein Wasser und außer dem Titicaca-See gibt es keine größeren Gewässer im Land. Man möchte meinen, dass Schwimmbäder recht beliebt wären – das stimmt soweit auch, leider sind sie aber ziemlich teuer für den Durchschnitts-Bolivianer. Für Alalay ist es unerschwinglich.
Deswegen werden meine 25 Kinder nächste Woche ins Schwimmbad gehen... und einen Schwimmkurs gibts natürlich oben drauf!!
Alalay hat auch leider kein Geld mehr für die Arbeit mit den Kindern auf der Straße und in den Abwasserkanälen... es fehlt vor allem an Medikamenten, grundlegender medizinischer Ausrüstung, wie AIDS-Handschuhen, oder einfach etwas Essen, das man den Kindern mitbringt. Hier kaufen wir schon seit längerem alle Medikamente und Verbände von unserem privaten Geld. Diesen Etat werde ich nun ziemlich aufstocken können, denn hier kann mit recht wenig Geld sehr effektiv geholfen werden!
Eine kleine Überraschung gibts für die Kids von der Straße noch oben drauf..: Fussball-Schuhe!
Ich hoffe, dieses neue Paar Schuhe wird sie dazu animieren, mehr mit uns zu spielen, uns mehr vertrauen zu schenken und sich letztendlich davon überzeugen zu lassen, den Kanal zu verlassen und einige Zeit im Kinderheim zu leben. Sie lernen einen geregelten Tagesablauf kennen und sehr langsam finden sie zu einem "normalen" Leben zurück...
Weitere größere und kleinere Aktionen sind schon in Planung. Sobald sich etwas konkretes ergibt, mach ich das natürlich gleich publik.
An dieser Stelle möchte ich schon 'mal allen Spendern für ihre finanzielle Unterstützung danken – von allen Aktionen werde ich natürlich Bilder machen und man kann sich selbst davon überzeugen, das mit seinem Geld etwas Gutes volbracht worden ist!
Mittwoch, 15. Dezember 2010
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