
Fliegen is' scheiße - zumindest dann, wenn man 12 Stunden sitzt um anschließend 12 Stunden im Flughafen von Sao Paolo festzusitzen.
Fliegen is' einfach toll - wenn man weiß, dass man in 2 Stunden in La Paz ankommen wird und sein Jahr in Bolivien beginnt.
Nach einer, wie bereits erwähnt, langen Reise, bin ich schon seit 3 Tagen in Santa Cruz de la Sierra bei meiner bolivianischen Familie. Màma und Pápa und auch Belen und Miguel sind unglaublich nett und gastfreundlich, mehr Glück mit der Familie hätte ich nicht haben können. Sie helfen mir auch spanisch zu lernen, denn das ist mein größtes Problem: Keiner spricht Englisch, ich spreche kein Spanisch. Die Verständigung klappt trotzdem irgendwie, auch wenn es oft ein bisschen länger dauert bis man sich versteht.
In diesen ersten Tagen war ich bereits auf bolivianischen Märkten, im Zentrum von Santa Cruz und im Zoo. Die Ganzen Eindrücke sind nicht in Worte zu fassen und sprengen alle meine "Erwartungen". Das Leben der Menschen hier ist komplett anders als in Europa. Für einen Europäer erscheint hier alles als kaputt und dreckig, laut und stinkend. Trotzdem sind die Leute nett und erstaunlich höflich zueinander und gehen sehr pragmatisch mit dem Chaos um. Irgendwie zählen hier andere Werte als Fortschritt und Geld.. Das klingt jetzt alles wie aus einem Reiseführer, trotzdem ist was wahres dran.#
Ich will das Bild aber auch nicht schönen: Die Umweltverschmutzung ist immens, überall liegen Erwachsene und Kinder am Straßenrand und sabbern vor sich hin, dank irgendwelcher Drogen im absoluten Delirium. Die Tiere im Zoo wurden absolut katastrophal gehalten und waren krank. Mehr aufregend als negativ ist der Verkehr.. Straßenverkehrsordnung gibts nich, wer schneller fährt, hat gewonnen.
Joa.. ich könnte noch 3 weitere Seiten füllen, aber ich muss jetzt meine frische Riesen-Mandarine verdrücken. Hasta luego und schaut euch die Bilder an!
http://picasaweb.google.com/101209731460074689889

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen